Studienreisen


Sophia Kaempf-Dimitriadou : Ravenna: ein Freilichtmuseum spätantiker und frühchristlicher Kunst

23. April 2019 - 28. April 2019

Studienreise mit der Vereinigung der Freunde antiker Kunst:

Ravenna: ein Freilichtmuseum spätantiker und frühchristlicher Kunst

07.- 13. April 2019

Programm: (detailliertes Reiseprogramm folgt)

Zu der Reise:

In kaum einem anderen Ort Europas begegnen sich Spätantike und Frühchristentum, Byzanz und Westen so unmittelbar wie in Ravenna an der adriatischen Küste. Seinen grossen Aufschwung  erhielt Ravenna in der Spätphase des Imperium Romanum, als Gala Placidia, die Tochter des Kaisers Theodosius des Grossen, die Stadt regierte und sie zur Hochburg spätantiker und christlicher Kultur und Kunst machte. Am Schnittpunkt rivalisierender Epochen und Völker, mitten im Italien der dramatischen Völkerwanderungszeit, wirkte Ravenna jahrhundertelang wie eine Oase antiker Traditionen und byzantinischer Kultur im Westen, deren Glanz auch die Welt der Goten und Langobarden erreichte. Die Baudenkmäler in der Stadt mit den glanzvollen  Mosaiken, die zu den bedeutendsten Schöpfungen frühchristlicher Kunst gehören, sind Weltkulturerbe der UNESCO: Mausoleum der Galla Placidia, San Vitale, Sant´Apollinare Nuovo, Sant´Apollinare in Classe, Baptisterium des Neon, Baptisterium der Arianer, Mausoleum des Theoderich. In dem vor einigen Jahren ausgegrabenen und kürzlich aufwendig konservierten antiken Wohnkomplex Domus dei tappeti di pietra erblicken wir spätantike Bodenmosaiken. Im Ravenna dieser historischen Schwellenzeit vergegenwärtigt man sich am eindrücklichsten, wie spätantike Vorstellungen mit christlicher Symbolik umgedeutet werden und wie die symbolträchtige Bildsprache der Spätantike nahtlos in die frühchristliche Kunst übergeht.

Auskunft, Preise und Anmeldung direkt bei der Reiseleiterin:
Dr. Sophia Kaempf-Dimitriadou, Archäologin
72070 Tübingen
Schlossbergstrasse 31
Deutschland
Email: sophiakaempf@t-online.de

 


Sophia Kaempf-Dimitriadou : Griechenland: Auf den Spuren des Pausanias durch Arkadien (abgesagt)

20. Mai 2019 - 1. Juni 2019

Studienreise mit der Vereinigung der Freunde antiker Kunst

Griechenland: Auf den Spuren des Pausanias durch Arkadien (fällt aus)

20. Mai – 1. Juni  2019

Programm: (detailliertes Programm folgt)

Zu der Reise:

Es handelt sich um die Wiederaufnahme einer bereits für das Jahr 2017 ausgeschriebenen Studienreise zu einer der interessantesten historischen Landschaften Griechenlands im Herzen der Halbinsel Peloponnes. Abseits der touristischen Wege suchen wir folgende antike Stätten auf:  Mantineia, Orchomenos, Lousoi, Stymphalos, Megalopolis, Lykosoura, Phigaleia, Tegea, Bassai, Gortys, Alipheira. Einige Abstecher führen uns auch über die Grenzen Arkadiens zu archäologischen Glanzlichtern: Mykenä, Nemea, Sikyon, Korinth, Isthmos. Ein Besuch der Schweizer Grabung in Eretria am Ende der Reise rundet das abwechslungsreiche Reiseprogramm ab. Durch die gemächlichen Wanderungen und Spaziergänge mitten in unberührten Regionen Griechenlands ist mit dieser Reise auch ein wahres Naturerlebnis verbunden.

Auskunft, Preise und Anmeldung direkt bei der Reiseleiterin:
Dr. Sophia Kaempf-Dimitriadou, Archäologin
72070 Tübingen
Schlossbergstrasse 31
Deutschland
Email: sophiakaempf@t-online.de

 


Sophia Kaempf-Dimitriadou : Kykladeninseln: archäologische und landschaftliche Impressionen in der Ägäis

1. September 2019 - 15. September 2019

Geplante Studienreise mit der Vereinigung der Freunde antiker Kunst:

Kykladeninseln: archäologische und landschaftliche Impressionen in der Ägäis

ca. 4.- 18. September 2019

Programm: (detailliertes Reiseprogramm folgt)

Zu der Reise:

Dem Wunsche einiger Mitglieder folgend, bieten wir erneut in etwas abgeänderter Form eine Kykladenreise an. Diese Inseln gehören ja nicht nur zu den schönsten landschaftlichen Erlebnissen Griechenlands, sondern lassen auch eine Kulturgeschichte von fünf Jahrtausenden vor unseren Augen aufleben. In den letzten Jahren wurde die archäologische Erforschung auf diesen vom Licht umfluteten Inseln intensiviert, und es kamen viele neue Funde ans Licht. Auf der unbewohnten Insel Despotikon bei Antiparos wurde in der letzten Zeit ein Apollonheiligtum entdeckt, das einen gleichrangigen Platz neben dem Apollonheiligtum von Delos besass, wie die sensationellen Funde im archäologischen Museum von Paros bezeugen. Auf der Insel Amorgos wurde eine der grössten und interessantesten befestigten Anlagen in der Ägäis ausgegraben. Auf Naxos hat man nach langjähriger Suche das Dionysosheiligtum entdeckt, und der Marmortempel der Demeter leuchtet wieder, wie einst in der Antike, weiss schmimmernd über den sanften Hügeln von Sangri. Auf der Insel Santorini bestaunen wir die sensationelle Grabung von Akrotiri mit den freskengeschmückten Häusern der blühenden prähistorischen Stadt, die bei einem Vulkanausbruch des 2. Jahrtausends v.Chr. verschütteten wurde. Das Reiseroute umfasst die Inseln Mykonos, Delos, Naxos, Paros, Antiparos, Amorgos und Thera/Santorini. Je nach Schiffsverbindungen sind auch Stationen auf den „Kleinen Kykladen“  zwischen Naxos und Amorgos vorgesehen. Neben Kunst und Archäologie weht bei dieser Reise durch die Ägäis auch ein Hauch von Musse und ferienhafter Erholung.

Auskunft, Preise und Anmeldung direkt bei der Reiseleiterin:
Dr. Sophia Kaempf-Dimitriadou, Archäologin
72070 Tübingen
Schlossbergstrasse 31
Deutschland
Email: sophiakaempf@t-online.de